Vorsorge


Vorsorge...
...damit Sie nicht das Nachsehen haben.

Die Tätigkeit des Anwalts hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich geändert. Früher lag der Schwerpunkt der anwaltlichen Tätigkeit noch in der Prozessvertretung. Heute entfällt ein Großteil auf die außergerichtliche Beratung und auf die juristische Vorsorge. Viele meiner Mandanten nehmen heute meine Beratung in Anspruch, bevor es zum Streit kommt. Zu meiner Aufgabe der Streitschlichtung ist mit der Zeit die Streitvermeidung durch Vorsorge gekommen.


Vorsorgen ist besser als teure und oft langwierige Prozesse.
Wenig Aufwand und große Wirkung!

Wenn ein Arbeitnehmer auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ist, prüfe ich für ihn den Arbeitsvertrag, den der (mögliche) neue Arbeitgeber ihm zur Unterzeichnung vorgelegt hat. Ich bin bei der Formulierung von Arbeitszeugnissen behilflich, wenn der Arbeitgeber den Wunsch geäußert hat, dass mein Mandant sein Zeugnis selbst entwirft. In Mobbingfällen erarbeite ich gemeinsam mit meinem Mandanten eine Strategie, um Schikanen zu beenden und eine Erkrankung meines Mandanten sowie den Verlust des Arbeitsplatzes zu vermeiden. Manche Mobbingsituation verliert ihren Schrecken, wenn wir die Situation analysieren und neue Verhaltensmöglichkeiten durchgehen.

 

Wenn eine Vertragsverhandlung oder ein Personalgespräch ansteht, führe ich im Vorfeld Strategiegespräche, um meinen Mandanten auf das Gespräch vorzubereiten. In diesem Strategiegespräch wird geklärt, worum es geht, wie die Rechtslage ist, was mein Mandant erreichen möchte und mit welchen Argumenten er seine Vorstellungen durchsetzen kann. Strategiegespräche sind z. B. wichtig, wenn es um eine Leistungsbeurteilung, den Abschluss oder die Änderung eines Arbeitsvertrages, eine Änderung der Arbeitszeit oder Überstunden, die Übernahme neuer Aufgaben oder eine Versetzung, eine Gehaltserhöhung oder um eine Mobbingsituation geht. Diesen Service biete ich Arbeitnehmern und Arbeitgebern an.

Die Rechtsschutzversicherer übernehmen die Kosten der vorsorglichen anwaltlichen Tätigkeit nicht. Trotzdem nehmen meine Mandanten mehr und mehr juristische Vorsorge in Anspruch. Die Kosten, die z. B. durch die Prüfung eines Arbeitsvertrages oder eines Zeugnisses entstehen, sind überschaubar. Nicht kalkulierbar sind hingegen die finanziellen Nachteile, die ein Arbeitnehmer erleidet, wenn er einen Arbeitsvertrag unterschreibt, der - im Rahmen des rechtlich Zulässigen - nahezu ausschließlich die Interessen des Arbeitgebers wahrt. Nicht jede Klausel in einem Arbeitsvertrag ist so freundlich wie sie auf den ersten Blick aussieht. Durch manchen Vertrag werden die Rechte des Arbeitnehmers sehr stark beschnitten. Ein Arbeitsvertrag soll nach Möglichkeit für viele Jahre die Rechte und Pflichten der Arbeitsvertragsparteien regeln. Beide Vertragspartner müssen mit der Regelung auf Dauer leben können. Wenn der Vertrag erst einmal unterschrieben wurde, ist es für Nachbesserungen zu spät. Das gilt vor allem dann, wenn die Nachbesserung für den Vertragspartner nicht vorteilhaft ist.

 

Ähnlich verhält es sich mit einem Zeugnis. Das Arbeitszeugnis begleitet einen Arbeitnehmer sein (Arbeits)Leben lang. Von der Beurteilung hängt entscheidend ab, ob ein Arbeitnehmer überhaupt einen neuen Arbeitsplatz erhält, ob er leistungs- und qualifikationsgerecht entlohnt wird und ob er im Betrieb aufsteigen kann. Nicht jedes Zeugnis, das einen Arbeitnehmer lobt, ist wirklich ein "berufsförderndes" Zeugnis. Und nicht jedes Zeugnis ist so nett wie es zunächst klingt.

 

Wenn Sie bereits einen schriftlichen Arbeitsvertrag geschlossen haben, erkläre ich Ihnen gern, was die darin enthaltenen Vertragsklauseln für Sie bedeuten und worauf Sie achten sollten, um Nachteile zu vermeiden. Ich erkläre Ihnen, wie viel Urlaub Ihnen zusteht, ob Sie Überstunden machen oder an einem anderen Ort arbeiten müssen und ob Sie auf arbeitsvertragliche oder tarifvertragliche Verfallfristen achten müssen. Selbstverständlich sage ich Ihnen auch, welche Klauseln rechtswidrig und unwirksam sind. Nur wer gut informiert ist, bekommt, was ihm zusteht.

Wenn Ihr Arbeitsverhältnis gefährdet, aber noch nicht gekündigt ist, lege ich Ihnen dar, was Sie tun können, um den Arbeitsplatz zu erhalten, und was Sie tun müssen, wenn der Ernstfall eintritt. Ich erläutere Ihnen die z. T. sehr kurzen Fristen, die Sie im Arbeitsrecht einhalten müssen, wenn Sie Ihre Rechte wahren wollen. Ich gebe Ihnen taktische Tipps, mit denen Sie eine Eskalation der Situation im Betrieb vermeiden können. Selbstverständlich kläre ich Sie auch auf, wenn Sie irrtümlich die Rechtslage falsch eingeschätzt und über die Stränge geschlagen haben.

 

Manche Mandanten wenden ein "Ich will keinen Streit!". Gerade dann ist Vorsorge wichtig. Vermeiden Sie Streit, indem Sie sich rechtzeitig über Ihre Rechte und Pflichten informieren.

Sie haben die Möglichkeit, vorsorgliche anwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Unterschreiben Sie bitte keinen Arbeitsvertrag, den Sie nicht vorher haben prüfen lassen. Lassen Sie sich beraten, wenn Sie ein Zeugnis entwerfen. Nehmen Sie bitte kein noch so freundliches Zeugnis ungeprüft hin. Und verlassen Sie sich bitte nicht auf den juristischen Rat Ihrer Arbeitskollegen, Ihrer Sportkumpel oder Ihres Arztes. Es könnte Sie Ihren Job kosten.

 

Im Gesundheitsbereich ist Vorsorge für Sie inzwischen selbstverständlich. Sorgen Sie auch im rechtlichen Bereich vor. Anwaltliche Vorsorge ist schmerzfrei. Und die Wirkungen spüren Sie sofort.


Wer rechtzeitig zum Anwalt geht, spart Geld.
Vermeiden Sie Streit durch Vorsorge.
Investieren Sie in Ihre Zukunft.